Bei schweren Unwettern ist auf Italiens Mittelmeerinseln und an der Küste nach Schätzungen der Behörden Sachschaden in Milliardenhöhe entstanden. Allein auf der größten Insel Sizilien werden die Schäden auf etwa 740 Millionen Euro beziffert. Auch auf Sardinien - ebenfalls jeden Sommer Ziel von vielen Touristen auch aus Deutschland - richteten hohe Wellen, Böen und schwerer Regen erhebliche Zerstörungen an. An der Festlandküste war insbesondere die Region Kalabrien im Süden des Landes betroffen. Der Sturm war in den vergangenen Tagen über die Inseln und die Küste hinweggezogen. Auf Sizilien wurden in verschiedenen Küstenorten die Strände völlig überspült. In den Straßen stand das Wasser kniehoch. In mehreren Restaurants gingen durch enorme Wellen die Scheiben zu Bruch. Auf der am Meer verlaufenden Eisenbahnstrecke zwischen Messina und Catania wurde der Boden weggespült, so dass die Gleise nun praktisch in der Luft hängen. Berichtet wurde von 16 Meter hohen Wellen. Der Regionalpräsident von Sizilien, Renato Schifani, kündigte Soforthilfen in Höhe von insgesamt mehr als 140 Millionen Euro an. Auf Sardinien sprachen die Behörden ebenfalls von Schäden in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro. Betroffen waren auch kleinere Inseln wie Lipari oder Stromboli. Auch in anderen Anrainerländern des Mittelmeers sowie auf der Insel Malta hatte der Sturm erheblichen Schaden angerichtet. In Griechenland kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.
Bildnachweis: © Petros Giannakouris/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Behörden: Milliardenschaden durch Unwetter am Mittelmeer
Enorme Wellen, heftige Böen und Regen, Regen, Regen: Italien beklagt nach einem Sturm hohe Schäden auf verschiedenen Inseln. Auch andere Mittelmeer-Länder sind betroffen.
Meistgelesene Artikel
- 14. April 2026
Frühjahrsdult Landshut 2026
Die Landshuter Dult zählt zu den bekanntesten Volksfesten in Bayern und begeistert jedes Jahr tausende Besucher.
- 18. April 2026
Zwei Maßkrüge gegen Mitternacht aus Festzelt geklaut
Landshut - pol (18.04.2026) Am Freitag, 18. April, konnte gegen 0:40 Uhr konnte in der Wittstraße ein 22-jähriger...
- 13. April 2026
Erneuerbare Energie verteidigen. Aufruf: Demo in München
München - pm (13.04.20269 In mehreren deutschen Großstädten - so auch in München - finden am Samstag, 18. April,...
Neueste Artikel
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» Teneriffa erreichen. Sie erwarten strenge Quarantänemaßnahmen und versiegelte Fahrzeuge. Koffer müssen zurückbleiben.
Landshut - hs (09.05.2026) Die TG Mipa Landshut konnte heute, Samstag um 20 Uhr im Sportzentrum West das letzte...
Weitere Artikel derselben Kategorie
Nach 40 Tagen an Bord ihres Kreuzfahrtschiffs sollen die Passagiere der «Hondius» Teneriffa erreichen. Sie erwarten strenge Quarantänemaßnahmen und versiegelte Fahrzeuge. Koffer müssen zurückbleiben.
Ein 28-jähriger Berliner rennt für mehrere Tage durch die kalifornische Hitze. Immer dabei: Seine Fans im Netz. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden zurücklegen. Am Ende fehlen ihm einige.

