21. Juli 2026 / Aus aller Welt

Deutsche Urlauberin stürzt in Südtirol zu Tode

Im Passeiertal macht sich eine Gruppe von Wanderern auf den Weg zu einer Tour. Kurz danach verunglückt eine etwa 60 Jahre alte Frau tödlich. Die anderen werden psychologisch betreut.

Die Bergwacht hatte auch einen Hubschrauber im Einsatz. (Archivbild)
Veröffentlicht am 21. Juli 2026 um 16:59 Uhr

Beim Wandern in Südtirol ist eine deutsche Urlauberin durch einen 200 Meter tiefen Sturz ums Leben gekommen. Die etwa 60 Jahre alte Frau war mit einer größeren Gruppe auf dem Tiroler Höhenweg im Passeiertal zu einer mehrtägigen Tour unterwegs, wie die italienische Bergwacht mitteilte. Aus zunächst ungeklärter Ursache stürzte sie am Morgen eine halbe Stunde nach Beginn der Wanderung in die Tiefe.

Die gesamte Gruppe umfasst nach Angaben der Bergwacht etwa zehn Wanderer, die in der nahegelegenen Planhütte in etwa 1.600 Meter Höhe übernachtet hatten. Einer der Teilnehmer löste gegen 8.45 Uhr auch den Notruf aus. Die Frau sei auf der Stelle tot gewesen, hieß es. Zu ihrem Alter und ihrer Herkunft machten die Rettungsdienste, die auch einen Hubschrauber im Einsatz hatten, keine genaueren Angaben. 

Die Planhütte ist Ausgangspunkt vieler alpiner Touren. Die anderen Teilnehmer bekamen nach dem Unglück psychologische Betreuung. Es war bereits der zweite tödliche Unfall in der Region innerhalb weniger Stunden. Am Tag zuvor kam dort ein 80 Jahre alter Mann durch einen Sturz ums Leben. Südtirol - Italiens nördlichste Region, in der viel Deutsch gesprochen wird - gehört zu den beliebtesten Reisezielen in den Alpen.


Bildnachweis: © -/Bergrettung Italien/dpa
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