17. Juni 2026 / Aus aller Welt

Hitze rollt auf Deutschland zu - Gewittergefahr steigt

Am heißesten wird es im Südwesten: Bis 38 Grad können es dort werden. Ursache ist ein heißer Luftstrom aus Afrika. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Folgen für die Gesundheit.

Die erste deutschlandweite Hitzewelle kommt von Südwesten und sie kommt mit Macht, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.
Veröffentlicht am 17. Juni 2026 um 12:45 Uhr

Deutschland steuert auf heiße Tage zu. Nachdem im Süden bereits am Mittwoch die 30-Grad-Marke überschritten wird, beginnt am Donnerstag eine Hitzephase mit regional noch höheren Werten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. Ab Freitag bis über das Wochenende werde es schwülheiß, zusätzlich drohen Gewitter mit heftigem Starkregen. 

Der DWD warnte vor allem im Südwesten Deutschlands vor den gesundheitlichen Auswirkungen der Hitze. Am Donnerstag herrsche bis zu einer Höhe von 600 Metern starke Wärmebelastung - eine extreme Belastung für alte und pflegebedürftige Menschen. 

Der Wetterdienst rät, körperliche Aktivitäten nach Möglichkeit zu vermeiden, sich der Hitze möglichst nicht auszusetzen, ausreichend zu trinken und die Innenräume kühl zu halten. 

Temperaturen steigen auf 36 Grad am Donnerstag

Bereits am Mittwoch wurden am Oberrhein bis 33 Grad erwartet. «Die erste deutschlandweite Hitzewelle kommt von Südwesten und sie kommt mit Macht», sagte Meteorologe Marcel Schmid. Am Donnerstag seien bis 36 Grad möglich. In etwa südlich einer Linie Münsterland-Berlin würden 30 Grad und mehr erreicht. 

Verantwortlich dafür ist Hoch «Gorgias», das sich von Südwesteuropa nach Mitteleuropa schiebt und eine heiße und feuchte Luftmasse aus Nordwestafrika nach Deutschland bringt.

Viel Sonnenschein heizt die Temperaturen vor allem im Südwesten weiter an. Am Donnerstagabend sind im äußersten Nordwesten und Westen heftige Gewitter möglich. In einigen Ballungsräumen West- und Südwestdeutschlands folgt eine Tropennacht, das bedeutet, es wird nicht kühler als 20 Grad. 

Heftige Gewitter nach schwülheißem Freitag

Schwülheiß bei 30 bis 35 Grad wird der Freitag, im Südwesten können es schweißtreibende 38 Grad werden. Im Tagesverlauf drohen unwetterartige Gewitter mit heftigem Starkregen, Überflutungsgefahr, Hagel und Sturmböen. Eine geringere Gefahr dafür sieht der DWD im Osten und Süden. 

«Am Wochenende bleibt uns das schwülheiße Wetter samt regional teils unwetterartigen Gewittern erhalten», sagt DWD-Meteorologe Schmid. Erneut muss man sich auf 30 bis 37 Grad einstellen. Nur im Norden bleibt es der Vorhersage zufolge kühler mit Höchstwerten zwischen 22 und 27 Grad.


Bildnachweis: © Patrick Pleul/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Polizei räumt Cervenys' Hanfladen in der Theaterstraße aus
Polizei / Gericht

Bei der Razzia bei Hanf.com in der Landshuter Theaterstraße wurden rund 1.500 Artikel beschlagnahmt,...

weiterlesen...
Maßnahmen zum Gewässerunterhalt im Klötzlmühlbach
Umwelt und Klima

Landshut - pm (02.10.2026) In der Zeit vom 5. bis einschließlich 9. Oktober findet am Klötzlmühlbach, am Hammerbach...

weiterlesen...
Ergolding 3. Okt.: Messe Frauendings - Alles für die Frau
Wirtschaft

Ergolding - pm (23.09.2026) Die Messe Frauendings – Alles für die Frau, findet am Samstag, 3. Oktober, im Ergoldinger...

weiterlesen...

Neueste Artikel

So viele Dengue-Fälle in Florida wie seit Jahrzehnten nicht
Aus aller Welt

Jedes Jahr gibt es Florida Fälle von lokal übertragenem Denguefieber - aber so viele wie in diesem Jahr waren es seit Jahrzehnten nicht mehr. Sogar einen Todesfall gab es schon.

weiterlesen...
Zukunft aus Lehm: Künstlerhaus Ganslberg präsentiert Forschungsprojekt „Mud y Máquina“
Landkreis

Die Studierenden in ihrem neu geschaffenen Forschungsprojekt, bei dem Weidengeflecht mit Robotern mit Lehm besprüht...

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

So viele Dengue-Fälle in Florida wie seit Jahrzehnten nicht
Aus aller Welt

Jedes Jahr gibt es Florida Fälle von lokal übertragenem Denguefieber - aber so viele wie in diesem Jahr waren es seit Jahrzehnten nicht mehr. Sogar einen Todesfall gab es schon.

weiterlesen...
Frankreich: 14-Jähriger schießt auf Schulleiter und Lehrerin
Aus aller Welt

Nach den ersten Schüssen läuft der Schüler ein Stockwerk höher und feuert in Richtung einer Lehrkraft und auch in einer Klasse. Das Motiv ist noch vollkommen unklar.

weiterlesen...