4. März 2026 / Aus aller Welt

Drohung an Bahnhöfen: Entwarnung in Augsburg und Bremen

In Augsburg und Bremen steht der Zugverkehr wegen Drohungen zwischenzeitlich still. Die Polizei gibt Entwarnung. Am Nachmittag werden beide Bahnhöfe wieder freigegeben.

Ein Anrufer hatte über den Zentralruf der Polizei mitgeteilt, Sprengstoff sei im Bremer Hauptbahnhof abgelegt worden.
Veröffentlicht am 4. März 2026 um 16:21 Uhr

Wegen größerer Polizeieinsätze nach Drohungen sind der Augsburger und der Bremer Hauptbahnhof zwischenzeitlich für den Bahnverkehr gesperrt worden. Mittlerweile hat die Polizei in beiden Fällen wieder Entwarnung gegeben. Noch ist unklar, ob es einen Zusammenhang gibt.

Der Einsatz sei beendet, teilte die Polizei in Bremen mit. Es bestehe keine Gefahr, sagte eine Sprecherin. Das Gebäude sei wieder ohne Einschränkungen zugänglich. Zuvor hatte ein spezieller Roboter der Bundespolizei einen Gegenstand auf einem Gleis untersucht und geröntgt. Spezialkräfte untersuchten das Gebäude, Sprengmittel wurden nicht gefunden.

Bombendrohung übers Telefon

Ein Anrufer hatte zuvor über den Zentralruf der Polizei mitgeteilt, Sprengstoff sei im Bremer Hauptbahnhof abgelegt worden. Nach dem Anruf am frühen Nachmittag wurde der Hauptbahnhof geräumt, alle Menschen mussten das Gebäude verlassen. Nun versuchen die Beamten zu klären, wer für die Bombendrohung verantwortlich ist.

Die Bombendrohung und Sperrung sorgten bei der Bahn für Verzögerungen und Verspätungen. Züge konnten den Bremer Bahnhof vorübergehend nicht anfahren und verlassen. Nachdem der Bahnhof wieder freigegeben wurde, fuhren die Züge wieder. Allerdings gab es zunächst deutliche Verspätungen von teilweise rund zwei Stunden.

Entwarnung auch in Augsburg

Auch der Augsburger Hauptbahnhof war am frühen Nachmittag wegen einer Drohung gesperrt und später wieder freigegeben worden. Die Polizei in Bayern teilte auf X mit, der Bahnhof sei geräumt und mit Polizeihunden abgesucht worden. Nach etwas mehr als einer Stunde gaben die Beamten Entwarnung: «Es wurde nichts Verdächtiges aufgefunden.» Kurze Zeit später wurde der Augsburger Bahnhof wieder freigegeben.

Die Bahn teilte auf ihrem Störungsportal mit, Züge von und nach Augsburg seien wegen des Einsatzes vorerst zurückgehalten worden. Nach dem Ende der Absuche rechnete eine Bahnsprecherin damit, dass sich der Zugverkehr «zeitnah wieder normalisieren» werde.

Auf die Frage nach einem möglichen Zusammenhang der beiden Vorfälle wollte sich ein Polizeisprecher in Augsburg zunächst nicht äußern. Die Polizei ermittle zu den Hintergründen, hieß es. Auch die Polizei in Bremen teilte mit, dass geprüft werde, ob es einen Zusammenhang gibt.


Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Aus aller Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Kinoptikum zeigt Open air Kino an der Rochuskapelle
Kino

Einlass ist ab 20 Uhr, die Platzwahl ist frei. Der Filmstart erfolgt bei ausreichender Dunkelheit gegen 21 Uhr; bei...

weiterlesen...
Event Highlights im August
Veranstaltung

Der August 2026 wird in Landshut besonders abwechslungsreich: Freue dich auf die SummerStage mit Top-Acts, die 687. Bartlmädult & vieles mehr!

weiterlesen...

Neueste Artikel

Großbrände: Lage in Monschau und Hürtgenwald entspannt sich
Aus aller Welt

Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.

weiterlesen...
Nach schwerem Beben in Indonesien laufen Hilfslieferungen an
Aus aller Welt

Ein gewaltiges Beben erschüttert den Osten Indonesiens. Am Tag danach werden die Auswirkungen deutlicher, mehr Tote sind zu beklagen. Auch Nachbeben und Erdrutsche erschweren den Hilfseinsatz.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Großbrände: Lage in Monschau und Hürtgenwald entspannt sich
Aus aller Welt

Zwei große Waldbrände in NRW sorgen für kräftezehrende Einsätze und massive Sorgen. Nun entspannt sich die Situation in Monschau an der belgischen Grenze und im nicht weit entfernten Hürtgenwald.

weiterlesen...
Nach schwerem Beben in Indonesien laufen Hilfslieferungen an
Aus aller Welt

Ein gewaltiges Beben erschüttert den Osten Indonesiens. Am Tag danach werden die Auswirkungen deutlicher, mehr Tote sind zu beklagen. Auch Nachbeben und Erdrutsche erschweren den Hilfseinsatz.

weiterlesen...