25. Dezember 2025 / Aus aller Welt

Fünf Tote bei Hubschrauberabsturz am Kilimandscharo

Tragisches Ende einer Rettungsaktion am höchsten Berg Afrikas: Ein Hubschrauber stürzte bei einem Einsatz am Kilimandscharo ab. Keiner der fünf Menschen an Bord überlebte.

Der Gipfel des Kilimandscharo ragt aus der Wolkendecke hervor. (Archivbild)
Veröffentlicht am 25. Dezember 2025 um 10:41 Uhr

Bei einem Hubschrauberunfall am Mount Kilimandscharo in Tansania sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der tansanischen Zivilluftfahrtbehörde ist noch nicht klar, wie es zu dem Unfall kam.

Das Team eines Rettungshubschraubers hatte am Mittwochnachmittag zwei Patienten zwischen dem in 4.000 Meter Höhe gelegenen Barafu-Camp und der Kibo-Hütte an Bord genommen, hieß es. Der Hubschrauber stürzte über einem Gletschergebiet ab. Bei den Patienten soll es sich tansanischen Medienberichten zufolge um tschechische Touristen handeln. An Bord waren außerdem der Pilot, ein Arzt und ein Bergführer.

Der knapp 5.900 Meter hohe Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas und zieht jedes Jahr Tausende Bergtouristen an. Der Berg gilt als technisch eher einfach. Immer wieder müssen Gipfeltouren aber abgebrochen werden, weil Bergsteiger unter der Höhenkrankheit leiden.


Bildnachweis: © Xie Jianfei/XinHua/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Umsonst & Draußen - Dieses Jahr fünfzehn Mal ab 3. Juni
Konzert

Landshut – pm (21.05.2026) Das diesjährige Umsonst & Draußen-Festival bietet den Landshuterinnen und Landshutern...

weiterlesen...
Pfingstrosensammeln: Vom Liebesbrauch zur Jugendtradition
Bayern

Bayern - pm (20.05.2026) In Bayern erlebt gerade ein regionaler Brauch in den Gegenden um Landshut, Mühldorf, Ebersberg...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Fall Fabian: Smartphone der Angeklagte als Spurenquelle
Aus aller Welt

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian spielen Tausende Chatnachrichten eine wichtige Rolle. Sie geben detailreich Aufschluss über die Aktivitäten der Angeklagten vor und nach dem Tod des Jungen.

weiterlesen...
EU-Bericht: Drogenmafia setzt verstärkt Jugendliche ein
Aus aller Welt

Immer mehr junge Menschen werden von Kriminellen in Europa für Drogenhandel und brutale Aufträge rekrutiert. Dieses Modell hat mittlerweile einen eigenen Namen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Fall Fabian: Smartphone der Angeklagte als Spurenquelle
Aus aller Welt

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian spielen Tausende Chatnachrichten eine wichtige Rolle. Sie geben detailreich Aufschluss über die Aktivitäten der Angeklagten vor und nach dem Tod des Jungen.

weiterlesen...
EU-Bericht: Drogenmafia setzt verstärkt Jugendliche ein
Aus aller Welt

Immer mehr junge Menschen werden von Kriminellen in Europa für Drogenhandel und brutale Aufträge rekrutiert. Dieses Modell hat mittlerweile einen eigenen Namen.

weiterlesen...