Kolumbien hat bei einem gemeinsamen Anti-Drogen-Einsatz mit den USA und Ecuador mehrere Kokainlabore zerstört. «Wenn sich Nationen zusammenschließen, verlieren die Kriminellen», schrieb Kolumbiens Verteidigungsminister Pedro Arnulfo Sánchez auf der Plattform X. Insgesamt fünf Anlagen in den Departamentos Putumayo und Nariño im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Ecuador seien zerstört worden. Zwei Labore hätten Kokain produziert, drei weitere Kokapaste verarbeitet. Die Produktionskapazität habe bei bis zu sieben Tonnen Kokain pro Monat gelegen. Die Droge sei über Ecuador weiter nach Mittelamerika und in die USA geschmuggelt worden. «Diese Infrastrukturen waren ein wichtiges Bindeglied im transnationalen Drogenhandel», sagte Sánchez. Bei dem Einsatz beschlagnahmten die Behörden nach eigenen Angaben etwa 1,3 Tonnen Kokain sowie große Mengen chemischer Vorprodukte für die Herstellung. Kolumbien gilt als weltweit größter Produzent von Kokain. Ein Großteil der Droge wird über Nachbarländer wie Ecuador oder über Seewege Richtung Nordamerika und Europa geschmuggelt.
Bildnachweis: © Álvaro Tavera/colprensa/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kolumbien und USA zerstören fünf Kokainlabore nahe Ecuador
Kolumbiens Behörden gelingt zusammen mit Partnern ein Schlag gegen den internationalen Drogenschmuggel. Mehrere Drogenlabore werden zerstört. Ihre Kapazität: Bis zu sieben Tonnen Kokain im Monat.
Meistgelesene Artikel
Landshut - hs (06.07.2026) Helle Aufregung rund um das Landshuter Klinikum gegen 13.15 Uhr. Zahlreiche Polizeifahrzeuge...
- 26. Juni 2026
Eurojackpot: Über 87 Millionen Euro gehen nach NRW
17, 25, 35, 39, 41 - diese Gewinnzahlen machen eine Tipperin oder einen Tipper aus Nordrhein-Westfalen zum Lotto-Millionär. Auch in anderen Bundesländern durfte gejubelt werden.
Landshut - pm (22.06.2026) Am Sonntag, 28. Juni, verwandelt sich das Naherholungsgebiet Gretlmühle erneut in die...
Neueste Artikel
Koenigs "Großer steigender Reiter" an der Berufschule in der Luidpoldstraße. - Foto: Thomas Stangier Landshut - pm...
Eine Frau wird mutmaßlich von ihrem Ehemann mitten in Kelkheim getötet. Zeugen berichten von Todesangst. Unter die Trauer mischt sich auch Wut: Schon wieder ist es eine getötete Frau.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Eine Frau wird mutmaßlich von ihrem Ehemann mitten in Kelkheim getötet. Zeugen berichten von Todesangst. Unter die Trauer mischt sich auch Wut: Schon wieder ist es eine getötete Frau.
Ein Bootsausflug mit wohl 20 Menschen in der Bucht von San Francisco nimmt ein tragisches Ende. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden.

