8. März 2026 / Aus aller Welt

Lachgas am Steuer - drei Tote bei Unfall in Frankreich

Ballon im Mund, Lachgas-Flasche zwischen den Füßen: Ein junger Fahrer verliert mitten im Nebel die Kontrolle über sein Fahrzeug. Drei Menschen sterben.

Zu schnelles Fahren und Lachgas-Konsum dürften laut Staatsanwaltschaft die Ursachen für einen tödlichen Autounfall in Frankreich sein. (Archivbild)
Veröffentlicht am 8. März 2026 um 19:33 Uhr

Lachgas am Steuer: Drei junge Menschen sind bei einem Autounfall auf einer Landstraße im Großraum Paris ums Leben gekommen. Der 19-jährige Fahrer verlor am frühen Sonntagmorgen gegen vier Uhr die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen einen Baum, wie der zuständige Staatsanwalt bestätigte. Nach seinen Angaben dürften zu schnelles Fahren sowie Lachgas-Konsum die Ursachen des Unglücks sein - der Fahrer hatte demnach einen Ballon im Mund und eine Flasche Lachgas zwischen den Füßen.

Der Unfall ereignete sich laut Staatsanwaltschaft auf gerader Strecke bei «sehr schlechter Sicht aufgrund von Nebel». Der Fahrer besaß den Angaben nach erst seit anderthalb Monaten eine Fahrerlaubnis. Die Insassen des Wagens waren laut französischen Medienberichten zwischen 19 und 31 Jahren alt. Ein vierter Mitfahrer sei schwer verletzt worden, hieß es.

Deutsches Lachgas-Verbot steht bevor

In Deutschland greift ab dem 12. April ein bundesweites Verbot von Lachgas, also Distickstoffmonoxid (N2O), das zusehends auch als Partydroge bei Kindern und Jugendlichen kursiert. Untersagt werden dann Erwerb und Besitz für Minderjährige. Gerade für sie ist der Konsum mit hohen Gesundheitsrisiken verbunden. Generell verboten werden der Online-Handel und der Kauf an Automaten.


Bildnachweis: © David Vincent/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Umsonst & Draußen - Dieses Jahr fünfzehn Mal ab 3. Juni
Konzert

Landshut – pm (21.05.2026) Das diesjährige Umsonst & Draußen-Festival bietet den Landshuterinnen und Landshutern...

weiterlesen...
Pfingstrosensammeln: Vom Liebesbrauch zur Jugendtradition
Bayern

Bayern - pm (20.05.2026) In Bayern erlebt gerade ein regionaler Brauch in den Gegenden um Landshut, Mühldorf, Ebersberg...

weiterlesen...

Neueste Artikel

Fall Fabian: Smartphone der Angeklagte als Spurenquelle
Aus aller Welt

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian spielen Tausende Chatnachrichten eine wichtige Rolle. Sie geben detailreich Aufschluss über die Aktivitäten der Angeklagten vor und nach dem Tod des Jungen.

weiterlesen...
EU-Bericht: Drogenmafia setzt verstärkt Jugendliche ein
Aus aller Welt

Immer mehr junge Menschen werden von Kriminellen in Europa für Drogenhandel und brutale Aufträge rekrutiert. Dieses Modell hat mittlerweile einen eigenen Namen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Fall Fabian: Smartphone der Angeklagte als Spurenquelle
Aus aller Welt

Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian spielen Tausende Chatnachrichten eine wichtige Rolle. Sie geben detailreich Aufschluss über die Aktivitäten der Angeklagten vor und nach dem Tod des Jungen.

weiterlesen...
EU-Bericht: Drogenmafia setzt verstärkt Jugendliche ein
Aus aller Welt

Immer mehr junge Menschen werden von Kriminellen in Europa für Drogenhandel und brutale Aufträge rekrutiert. Dieses Modell hat mittlerweile einen eigenen Namen.

weiterlesen...