Nach einer Ölverschmutzung im Golf von Mexiko beteiligen sich laut Behördenangaben in Mexiko rund 2.000 Einsatzkräfte an den Reinigungsarbeiten. Das Öl, das die Küste der Bundesstaaten Veracruz und Tabasco erreichte, sei zum Teil aus einem Schiff ausgelaufen, sagte Präsidentin Claudia Sheinbaum. Bei einem Überflug über das Meer wurden zudem weitere Ölteppiche entdeckt. Diese sollen laut der Marine die Folge natürlicher Austritte sein, die aus dem Untergrund an die Oberfläche treten. Ölsperren seien errichtet worden, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern, hieß es. «Von schweren Umweltschäden ist vorerst nicht auszugehen», sagte Umweltministerin Alicia Bárcena auf einer Pressekonferenz. Die Generalstaatsanwaltschaft werde ermitteln. Nur einige Vögel und Meeresschildkröten sollen demnach betroffen worden sein. Ein tot aufgefundener Delfin soll dagegen nicht an den Ölrückständen, sondern an Folgen eines Schlags gestorben sein. Naturschutzorganisationen hatten vor möglichen Auswirkungen auf Korallenriffe, Mangroven und Meerestiere gewarnt. Die Strände sind laut den Behörden inzwischen bereits weitestgehend gereinigt worden. Betroffene Fischergemeinden würden von der Regierung unterstützt, sagte Präsidentin Sheinbaum. Laut dem staatlichen Energiekonzern Pemex wurden bisher 430 Tonnen Schadstoffe aus dem Meer und von den Küsten entfernt. Das Öl lief vermutlich aus einem bisher nicht identifizierten privaten Schiff in der Nähe des Hafens von Coatzacoalcos aus, wie die Marine mitteilte. Laut Umweltschützern zeigen Satellitenbilder, dass sich der Ölteppich Mitte Februar über eine Fläche von 50 Quadratkilometern erstreckte. In den folgenden Wochen habe sich das Öl allmählich über einen 630 Kilometer langen Küstenabschnitt ausgebreitet.Fischergemeinden werden laut der Präsidentin unterstützt
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Ölpest in Mexiko: 2.000 Einsatzkräfte bei Reinigungsarbeiten
Nach einem Ölaustritt an Mexikos Küste drohen laut Umweltschützern Folgen für Korallenriffe und Meerestiere. Präsidentin Sheinbaum verspricht Unterstützung für betroffene Gemeinden.
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