Ein Passagier hat auf einem regulären Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst. Er habe während des Landeanflugs auf Barcelona den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, bestätigte Turkish Airlines auf Anfrage einen Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu. Zur Feststellung der Identität des Passagiers seien Ermittlungen eingeleitet worden. Die Maschine leitete wegen der nicht auszuschließenden Gefahr eine Notlandung in Barcelona ein, wo der Jet von Sicherheitskräften umstellt wurde, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte. Ein privater Hotspot etwa auf einem Smartphone verwandelt ein Handy in einen kleinen WLAN-Router, der das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weitergeben kann. Damit der Hotspot für andere auffindbar ist, muss er einen Namen haben, den der Halter des Smartphones frei wählen kann. Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug von Spezialkräften durchsucht worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden, teilten Aena und auch Turkish Airlines später mit.
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Notlandung in Barcelona aus Sorge vor Bombe
Der Name eines Internet-Hotspots löst auf einem Flug von Istanbul nach Barcelona einen Bombenalarm aus. Die Maschine muss in Barcelona notlanden und wird von Spezialkräften durchsucht.
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