Das Atlantiktief «Leonardo» sorgt mit Starkregen und stürmischen Winden für chaotische Verhältnisse im Süden Spaniens und Portugals. Im spanischen Andalusien mussten wegen Überschwemmungen rund 3.000 Menschen aus tiefergelegenen Wohngebieten evakuiert, Schulen geschlossen, der Zugverkehr auf einigen Strecken eingestellt und Straßen gesperrt werden, wie der staatliche spanische TV-Sender RTVE berichtete. Der nationale Wetterdienst Aemet warnte, in einigen Regionen könne in wenigen Stunden die durchschnittliche Regenmenge eines ganzen Jahres niedergehen. Ähnlich war die Lage in Portugal, wo die Menschen noch immer mit den Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Sturm «Kristin» beschäftigt waren, der am Mittwoch vergangener Woche schwere Schäden angerichtet hatte. Mehrere Dörfer waren durch neue Überschwemmungen infolge von «Leonardo» von der Außenwelt abgeschnitten, Flüsse traten über die Ufer, Schulen mussten geschlossen bleiben und der Straßen- und Bahnverkehr wurde vor allem durch Erdrutsche und umgestürzte Bäume behindert. Wie in Spanien seien die Böden bereits gesättigt und könnten kaum noch Wasser aufnehmen, berichtete der nationale TV-Sender RTP. Auch für die kommenden Tage wurden weitere Unwetter erwartet, wie Portugals nationaler Wetterdienst Ipma warnte. Auch auf der bei Deutschen besonders beliebten Ferieninsel Mallorca wurde vor den Auswirkungen von «Leonardo» gewarnt. Die Ausläufer des Sturmtiefs sollen am Donnerstag die Insel erreichen. Es gilt die Warnstufe Gelb, die dritthöchste Sturmwarnung des Wetterdienstes Aemet. In Böen auf den Bergen könne es Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde geben. Im Osten und im Süden, wo auch der Strand des Ballermanns ist, soll es bis zu zehn Meter hohe Wellen geben. Hier hat der Wetterdienst die zweithöchste der drei Warnstufen mit der Farbe Orange ausgegeben.Überschwemmungen in Portugal
Ausläufer des Sturmtiefs sollen Mallorca erreichen
Bildnachweis: © Rocío Ruz/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Tief «Leonardo» sorgt für Chaos in Südspanien und Portugal
Heftiger Regen, Sturm und Überschwemmungen: In Andalusien müssen Tausende ihre Häuser verlassen, auch in Portugal gibt es Sperrungen. Wie die Behörden reagieren und wo weiter Gefahr droht.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 22. Juli 2026
Kinoptikum zeigt Open air Kino an der Rochuskapelle
Einlass ist ab 20 Uhr, die Platzwahl ist frei. Der Filmstart erfolgt bei ausreichender Dunkelheit gegen 21 Uhr; bei...
- 31. Juli 2026
Event Highlights im August
Der August 2026 wird in Landshut besonders abwechslungsreich: Freue dich auf die SummerStage mit Top-Acts, die 687. Bartlmädult & vieles mehr!
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau ruft Bewohner auf, sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vorzubereiten. Die deutsche Stadt in Grenznähe will Notunterkünfte einrichten.
- 15. August 2026
Keine Lösch-Hubschrauber mehr im Hürtgenwald - «kein Bedarf»
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Hubschrauber werden nicht mehr benötigt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau ruft Bewohner auf, sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vorzubereiten. Die deutsche Stadt in Grenznähe will Notunterkünfte einrichten.
- 15. August 2026
Keine Lösch-Hubschrauber mehr im Hürtgenwald - «kein Bedarf»
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Hubschrauber werden nicht mehr benötigt.

