Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf 265 gestiegen. Rund 3.500 weitere Menschen wurden verletzt, wie Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte. Die offizielle Zahl Vermisster liegt demnach bei 496 - und ist damit nun ebenfalls höher als zuvor angegeben. Einer inoffiziellen Suchseite zufolge werden noch knapp 4.200 Menschen von ihren Angehörigen gesucht. Rettungskräfte arbeiteten mit Hochdruck in den Trümmern, um noch vor Ablauf der kritischen 72-Stunden-Frist Menschen lebend zu bergen. Das Erdbeben der Stärke 7,4 hatte sich am Montag 7.34 Uhr Ortszeit nahe San José del Palmar im Nordwesten des Landes ereignet. Städte wie Cali, Pereira, Manizales wurden schwer getroffen. Jüngsten offiziellen Angaben zufolge brachte das Erdbeben 140 Gebäude komplett zum Einsturz. Zehntausende Wohnungen wurden demnach beschädigt. Mehr als 53.800 Menschen sind betroffen.
Bildnachweis: © Ivan Valencia/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 265 gestiegen
Es war das schwerste Beben in Kolumbien seit Jahrzehnten. Rettungskräfte suchen unter den Trümmern weiter nach möglichen Überlebenden.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 11. August 2026
Gutes Wetter bei Sonnenfinsternis und Sternschnuppen
Klare Sicht auf das Himmelsereignis: In Deutschland erwartet der Wetterdienst meist wolkenfreien Himmel zur Sonnenfinsternis und zu den Perseiden.
Ein Upcycling-Projekt verbindet Handwerk, Berufsorientierung und soziales Engagement!
Neueste Artikel
- 6. September 2026
Vulkanausbruch: Flughafen Jakarta streicht Dutzende Flüge
Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.
- 6. September 2026
An Kälte gewöhnte Arten verschwinden von Europas Berggipfeln
Steigende Temperaturen seit den 1980er Jahren führen dazu, dass die Pflanzenwelt in europäischen Gebirgen artenreicher wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. September 2026
Vulkanausbruch: Flughafen Jakarta streicht Dutzende Flüge
Im Inselstaat Indonesien gibt es mehr aktive Vulkane als in jedem anderen Land der Welt. Nach einem Ausbruch in der Meerenge von Sunda hat der Wind Vulkanasche nun bis nach Jakarta gebracht.
- 6. September 2026
An Kälte gewöhnte Arten verschwinden von Europas Berggipfeln
Steigende Temperaturen seit den 1980er Jahren führen dazu, dass die Pflanzenwelt in europäischen Gebirgen artenreicher wird. Allerdings gibt es auch Verlierer, wie Wissenschaftler nachgewiesen haben.

