23. Juli 2026 / Aus aller Welt

WHO: Klimawandel erhöht Gefahren des Ertrinkens

Die WHO warnt: Durch den Klimawandel steigt die Gefahr des Ertrinkens - eine der häufigsten Todesursachen bei 5- bis 14-Jährigen. Was der neue Aktionsplan «Protect» empfiehlt.

Nicht überall sind gleich professionelle Retter zur Stelle, um Menschen aus einer Notlage im Wasser zu befreien (Archivbild)
Veröffentlicht am 23. Juli 2026 um 13:55 Uhr

Weltweit ertrinken nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr rund 300.000 Menschen - und es gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen bei den 5- bis 14-Jährigen. Jetzt hat die WHO erstmals einen Aktionsplan veröffentlicht, um diese Zahlen zu reduzieren. Der 25. Juli ist der Welttag gegen das Ertrinken, der in vielen Ländern für Kampagnen genutzt wird, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. 

Neue Gefahren durch den Klimawandel

Die WHO empfiehlt Mitgliedsländern unter anderem Maßnahmen, wie Ufer und Strände sicherer gemacht werden können, und schlägt Schwimmunterricht für Kinder sowie Rettungskurse für Sanitäter und interessierte Bürger vor. Der Plan heißt «Protect» (Schutz), und jeder Anfangsbuchstabe steht für eine Maßnahme. 

«Der Klimawandel erhöht die Gefahr zu ertrinken», schreibt die WHO. «Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Stürme und Hitzewellen treten immer häufiger auf und tragen zu einem erhöhten Ertrinkungsrisiko bei.» Je wärmer, desto häufiger gingen Menschen zur Abkühlung ins Wasser. Studien in Großbritannien hätten gezeigt, dass die Zahl der Menschen, die ertrinken, mit jedem zusätzlichen Grad Wärme um 7,2 Prozent steigt.


Bildnachweis: © Uwe Anspach/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Ab heute Haferlmarkt: Keramik, Kunst & „Der gute Ton“
Wirtschaft

Der Haferlmarkt in der Landshuter Freyung ist fest im Veranstaltungskalender der Stadt verankert. Hier treffen Tradition...

weiterlesen...
JP Kraemer: Unternehmen öffnen wieder
Aus aller Welt

Trotz der Ermittlungen gegen Jean Pierre Kraemer öffnen seine Unternehmen wieder. Die Entscheidung fiel nach intensiven Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Management und Kraemer.

weiterlesen...
Nord- und Ostsee waren im Sommer deutlich zu warm
Aus aller Welt

Nicht nur im Mittelmeer ist das Wasser deutlich wärmer geworden, auch bei uns steigt die Temperatur der Meere. Forscher warnen vor weitreichenden Folgen für die Tierwelt und die Menschen.

weiterlesen...

Neueste Artikel

39-jährige Autofahrerin nachts unter Cannabiseinfluss
Polizei / Gericht

Landshut - pol (06.10.2026)  Heute in der Nacht führten Beamte der Polizeiinspektion Landshut in der...

weiterlesen...
Ehrenamt und Einkaufen in der Innenstadt - Aktionstag mit Vereinen und verkaufsoffener Sonntag am 11. Okt.
Landshut

Freuen sich darauf zu zeigen, in welcher Vielfalt und Breite das Ehrenamt das gesellschaftliche Leben in Landshut...

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Entscheidung über Schmerzensgeld nach Germanwings-Absturz
Aus aller Welt

Mehr als elf Jahre nach dem Flugzeugabsturz wird vor Gericht um zusätzliches Schmerzensgeld für Angehörige gestritten. Jetzt steht eine Entscheidung an. Die Aussichten der Kläger sind nicht gut.

weiterlesen...
Dauerhaft Winter- oder Sommerzeit - Was wäre gesünder?
Aus aller Welt

Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert, vor jeder anstehenden aufs Neue. Vielen ist dabei nicht klar: Die oft favorisierte Lösung wäre wohl keineswegs die gesündere.

weiterlesen...