1. Juli 2026 / Aus aller Welt

Wetter beruhigt sich - Warm im Südwesten, kühler im Norden

Nach Unwettern entspannt sich das Wetter in Deutschland. Dabei wird es kühler und regnerischer im Norden, im Südwesten bleibt es sehr sommerlich.

Im Norden und Nordwesten zeigen am Donnerstag sich viele Wolken am Himmel und gebietsweise fällt schauerartiger Regen
Veröffentlicht am 1. Juli 2026 um 13:08 Uhr

Nach den Gewittern in Deutschland beruhigt sich die Wetterlage in den kommenden Tagen. Während es in manchen Teilen kühler und regnerisch wird, bleibt es vor allem im Südwesten hochsommerlich. «Zum Mittwochabend geht den Gewittern die Puste aus und in der Nacht zum Donnerstag steht eine ruhige, in der Mitte sogar teils klare Nacht an», sagt Meteorologe Fabian Chow vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Laut den Angaben zieht am Donnerstag eine Kaltfront von Norden heran und bringt gebietsweise Regen, der sich im Laufe des Tages bis in die Mitte Deutschlands schiebt. Dabei verstärke sich der Wind. An der Küste müsse mit stürmischen Böen oder Sturmböen gerechnet werden. 

Sommertag im Süden - Kühleres Wetter im Nordwesten

«Ansonsten steht dem Süden ein ruhiger und sonniger Sommertag bevor, an dem die Temperaturen auf bis 29 Grad im Südwesten ansteigen», so Chow. «Im Gegensatz dazu kommt im Nordwesten fast schon herbstliches Feeling auf bei Temperaturen um 20 Grad.»

Am Freitag setze sich dann die kühlere Luft verbreiteter durch. «Im Norden ist ein Regenschirm oder eine Regenjacke im Gepäck nicht falsch, denn auf dem Programm steht etwas Regen oder Schauer», sagt der Meteorologe. Dazu sei es vor allem an der Küste noch weiterhin stürmisch und auch im Nordosten müsse mit Windböen, teils auch stürmischen Böen gerechnet werden. Im Südwesten spüre man davon derweil nichts. «Hier können bei viel Sonnenschein immer noch 27 Grad auf dem Thermometer angezeigt werden.»

Und wie geht das Wetter dann am Wochenende weiter? 

Nach Angaben des DWD steigt das Temperaturniveau allmählich wieder an und im Südwesten kann erneut die 30-Grad-Marke geknackt werden. «Im Norden jedoch setzt sich diese Erwärmung nicht durch und Tiefausläufer sorgen für mehr Wolken und gebietsweise für etwas Regen - insbesondere zum Sonntag hin», sagt Meteorologe Chow.


Bildnachweis: © Jens Büttner/dpa
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