Zyklon «Montha» ist an der Südostküste Indiens auf Land getroffen. Mehr als 100.000 Küstenbewohner wurden in den Bundesstaaten Odisha, Andhra Pradesh und Tamil Nadu ganz im Süden in Notunterkünfte gebracht. Sintflutartige Regenfälle lösten Überschwemmungen aus, Häuser stürzten ein und Windböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 100 Kilometern pro Stunde entwurzelten Bäume, zerrissen Stromkabel und beschädigten Äcker, wie Medien und offizielle Stellen berichteten. Das genaue Ausmaß der Schäden wird laut Behörden voraussichtlich erst am Mittwoch ersichtlich sein. Die Behörden verboten Fischern, in See zu stechen, und sperrten Strände für Besucher. Fahrzeuge in den betroffenen Gegenden dürfen bis zum Tagesanbruch am Mittwoch nicht bewegt werden. In den am meisten gefährdeten Bundesstaaten am Golf von Bengalen wurden Flüge und Züge gestrichen sowie Schulen geschlossen. Allein im Bundesstaat Andhra Pradesh zerstörte das Unwetter einer Regierungsmitteilung zufolge die Ernte auf 38.000 Hektar Ackerland. Bereits am Montag hatten Menschen am Golf von Bengalen die heftigen Winde zu spüren bekommen, wie auf Fotos etwa vom Strand Ramakrishna nahe der Stadt Visakhapatnam in Andhra Pradesh zu sehen war. Fischer wurden aufgerufen, nicht aufs Meer zu fahren und Strände für Besucher gesperrt. In mindestens 19 Verwaltungsbezirken herrsche die höchste Alarmstufe Rot, berichtete der Nachrichtensender NDTV. Katastrophenschutzteams und Feuerwehren seien vor Ort. Zwischen April und November bilden sich über dem Golf von Bengalen häufig Zyklone, die in den indischen Küstengebieten große Zerstörungen und Überschwemmungen verursachen. Bei einem Zyklon 2020 kamen mindestens 128 Menschen ums Leben, ein Jahr später starben bei einem ähnlichen Sturm etwa 150 Menschen.Zyklone häufen sich zwischen April und November
Bildnachweis: © Mahesh Kumar A./AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Zyklon trifft auf Indiens Küste – 100.000 Menschen evakuiert
Im Golf von Bengalen formieren sich zu bestimmten Jahreszeiten Wirbelstürme. Ihre Kraft ist oftmals zerstörerisch. Jetzt ist wieder ein schwerer Zyklon auf Indiens Südostküste getroffen.
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 22. Juli 2026
Kinoptikum zeigt Open air Kino an der Rochuskapelle
Einlass ist ab 20 Uhr, die Platzwahl ist frei. Der Filmstart erfolgt bei ausreichender Dunkelheit gegen 21 Uhr; bei...
- 31. Juli 2026
Event Highlights im August
Der August 2026 wird in Landshut besonders abwechslungsreich: Freue dich auf die SummerStage mit Top-Acts, die 687. Bartlmädult & vieles mehr!
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau ruft Bewohner auf, sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vorzubereiten. Die deutsche Stadt in Grenznähe will Notunterkünfte einrichten.
- 15. August 2026
Keine Lösch-Hubschrauber mehr im Hürtgenwald - «kein Bedarf»
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Hubschrauber werden nicht mehr benötigt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Brand im Hohen Venn: Monschau bereitet Evakuierungen vor
Monschau ruft Bewohner auf, sich auf die mögliche Evakuierung wegen eines Waldbrandes auf belgischer Seite vorzubereiten. Die deutsche Stadt in Grenznähe will Notunterkünfte einrichten.
- 15. August 2026
Keine Lösch-Hubschrauber mehr im Hürtgenwald - «kein Bedarf»
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Hubschrauber werden nicht mehr benötigt.

